KIT-Card

Die Technologie der KIT-Card

RFID-Logo
Radio-Frequency Identification
Schloss und Schlüssel
Verschlüsselung
eigene Anwendungen

Der Chip

Die KIT-Card setzt die weltweit am meisten genutzte kontaktlose Technik der Mifare Chipkarte ein. Das Herz der Mifare Chipkarte ist ein RFID-Prozessorchip (Radio Frequency Identification) der Firma NXP und nutzt dabei eine Frequenz von 13,561 MHz. Dieser Chip kommuniziert per Funkübertragung mit einem Lesegerät. Dabei kommt der Chip selbst ohne Strom aus. Über eine in der Karte integrierte Antennenspule bezieht der Mifare Chip Strom, wenn die Karte durch ein entsprechendes Magnetfeld durchgeführt wird. Deshalb ist kein direkter Kontakt mit dem Lesegerät nötig. Die Reichweite der Funkübertragung wird mit maximal 10 cm angegeben. Aufgrund der Funkübertragung sind auf der Kartenoberfläche keine Kontakte sichtbar. Das hat den Vorteil, dass Kontakte nicht verschmutzen können und so ein mechanischer Verschleiß ausgeschlossen ist. Das KIT nutzt in der neuen Technologie als Rohling den Mifare DESFire Chip EV2 mit 8 KB Speicher. Diese Karte erfüllt die Standards ISO 7816 und 14443.

Verschlüsselung

Zur Verschlüsselung der Daten und zur Kommunikation zwischen Karte und Kartenleser wird die Technik AES (Advanced Encryption Standard) mit einer Schlüssellänge von 128 Bit verwendet. Diese gilt gemeinhin als ausreichend sicher und eine Kompromittierung ist nicht absehbar. In viele Ländern wird die AES-Technik beispielsweise für staatliche Dokumente mit höchster Geheimhaltungsstufe verwendet. Die KIT-Card ist für eigene Anwendungen durch einen Schlüssel gesperrt. Es können keine dem KIT unbekannten Apps auf die KIT-Card aufgebracht werden.

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie hier.

Nutzung der KIT-Card für eigene Anwendungen

Das KIT-Card-Team bietet eine Möglichkeit, dass Sie eigene Anwendungen mit der KIT-Card betreiben. Dabei kommt ein spezieller Leser zum Einsatz, der vom KIT-Card-Team mit eigener Software versehen wird.

Weitere Informationen finden Sie unter "Eigene Services".